Planfeststellungsverfahren Ostbayernring

 

 

 

Marktredwitz, den 27.12.2018. Demnächst wird das Planfeststellungsverfahren Ostbayernring auch im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge beginnen. Die Unterlagen dazu wird man hier bei der Regierung von Oberfranken finden: https://www.regierung.oberfranken.bayern.de/umwelt/energie/planfeststellung/obr/abschnitt_bn/index.php

 

 

Zur Vorbereitung finden Sie hier einen Einwendungstextentwurf. Bitte beachten Sie: Die rechtlichen Ausführungen der Regierung von Oberfranken sind zu beachten. Der Text muss mit persönlichen Ausführungen ergänzt werden, da gleichartige Einwendungen nicht akzeptiert werden. Persönlich Betroffene und Grundstücksbesitzer sollten dringend darüber nachdenken, ihre Rechtsschutzversicherung und eine Rechtsanwaltskanzlei zu kontaktieren.

 

 

 

An die

 

Regierung von Oberfranken

 

 

EINWENDUNG betreffend Planfeststellungsverfahren Projekt „TenneT Neubau Ostbayernring“ - Planfeststellungsverfahren Ostbayernring – Ersatzneubau 380/ 110 kV Höchstspannungsleitung Redwitz – Schwandorf

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit lege ich Widerspruch ein gegen jede Form des Neubaus, Ausbaus und der Erweiterung des Ostbayernrings. Dieses Verfahren widerspricht den rechtlichen Vorgaben von nationalem, europäischem und internationalem Recht zum Schutze der betroffenen Bevölkerung und der Umwelt. Ich behalte mir alle rechtlichen Schritte vor.

 

Meine Rechte werden verletzt durch folgende Tatsache:

 

Die Landesentwicklungspläne und Raumordnungspläne der Bundesländer haben gravierende

 

Mängel in Bezug auf Völkerrecht, dies benennt eine im Auftrag der Aarhus Konvention Initiative erstellte Rechtsstudie (http://aarhus-konvention-initiative.de/fracking-gutachten/).

 

Die Planungen inkl. der Strategischen Umweltprüfung und des Raumordnungsverfahrens für den Ostbayernring wurden auf rechtlich unkorrekter Basis durchgeführt. Damit hat der Gesetzgeber gegen das Völkerrecht der UN Aarhus Konvention verstoßen, auf dem alle deutschen und europäischen Gesetze rechtsverbindlich basieren. Mir, aber auch der gesamten Öffentlichkeit, wurde damit das Recht auf Beteiligung und auf Zugang zu Gerichten zu einem Zeitpunkt als alle Optionen offen waren, verweigert. Die Altrip-Entscheidung des EuGH bestätigt, dass fehlerhafte Umweltverträglichkeitsprüfungen

 

(UVP) von der betroffenen Öffentlichkeit anfechtbar sein müssen. Das von TenneT geplante Projekt Ostbayernring unterliegt einer UVP-Pflicht (Aarhus Konvention Anhang I). Den Betroffenen muss somit vollinhaltlich das Recht gegeben werden, Verfahrensfehler rechtlich überprüfen zu können. Die 2017 verabschiedete Novelle des Umweltrechtsbehelfsgesetzes kommt dieser Entscheidung allerdings nicht nach.

 

(http://aarhus-konvention-initiative.de/aarhus-stellungnahme-umweltrechtsbehelfsgesetz/)

 

Entsprechend europäischem Recht können auch eine Landesregierung oder selbst eine Kommune Ursache eines Vertragsverletzungsverfahrens sein. Es sollte folglich in großem Interesse der bayerischen Staatsregierung sein, die rechtlichen Forderungen von Herrn Rechtsanwalt Wolfgang Baumann aus Würzburg (Altrip-Urteil, vertritt auch die Stadt Schwandorf im Planfeststellungsverfahren Ostbayernring) und Frau Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen aus Hamburg (Stellungnahme UmwRG, Beschwerde gegen den Netzentwicklungsplan im Auftrag der Aarhus Konvention Initiative) umzusetzen. Es ist der bayerischen Staatsregierung in Bezug auf Bundesplanungen jederzeit möglich großen Einfluss zu nehmen. Aber in Bezug auf Landesplanungen wie den Ostbayernring ist Bayern absolut in der Pflicht selbst auf eine korrekte Rechtslage zu achten.

 

Ähnlich wie beim Hambacher Forst muss das in Rede stehende Projekt Ostbayernring bis zur Klärung der Rechtslage eingestellt werden. Die von der Aarhus Konvention Initiative beauftragte Fracking-Rechtsstudie betrifft die Landesentwicklungspläne und Raumordnungspläne der Bundesländer. Die Studie kommt zum Schluss, dass sie gravierende Mängel in Bezug auf Völkerrecht aufweisen. Unter diese Pläne fallen auch die unter der Planungshoheit von Bayern geplanten Starkstromtrassen.

 

Den bayerischen Ministerien wurde von Seiten der Aarhus Konvention Initiative deren Rechtsanwältin Frau Dr. Roda Verheyen für Rücksprachen angeboten. Die bayerischen Minister müssten das Angebot nur annehmen.

 

Ich fordere aus den aufgeführten Gründen den sofortigen Stopp des Planfeststellungsverfahrens Ostbayernring, bis die Rechtslage geklärt ist.

 

Mit freundlichen Grüßen

 


Außerordentliche Kreistagsitzung am 26.11.2018 zum Thema Stromtrassenbau



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Heike Bock BI Fichtelgebirge Rede auf der außerordentlichen Kreistagssitzung 26.11.2018
Vortrag Kreistag Wunsiedel 20181125.pdf
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Initiative „Seußen wehrt sich“

 

BI Brand e.V.

 

BI Fichtelgebirge sagt NEIN zur Monstertrasse

 

 

 

Schreiben an alle Mitglieder des Kreistages!

 

 

 

Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Döhler,

 

Sehr geehrte Kreisrätinnen und Kreisräte,

 

 

 

wir danken Ihnen, dass Sie uns Ihre Aufmerksamkeit bei der außerordentlichen Kreistagsitzung am 26.11.2018 zum Thema Stromtrassenbau geschenkt haben. Vielleicht konnten wir Ihnen mit unseren Beiträgen übermitteln, warum wir und eine ganze Bewegung in Deutschland uns so vehement gegen diesen überdimensionierten Netzausbau einsetzen. Jeder muss sich im Klaren sein, dass unsere Natur und Heimat unwiederbringlich geschädigt wird. Dieser Neubau wäre der Beginn und Grundstein für eine fehlgeleitete Energiepolitik, mit dem Ziel des europaweiten Stromhandels und Verhinderung der dezentralen Energiewende. Die Folge ist ein nicht Einhalten der Klimaschutzziele mit Auswirkung auf die gesamte Menschheit.

 

 

 

Da für den Ostbayernring bereits im Januar 2019 das formelle Planfeststellungsverfahren beginnt, eilt die Zeit. Diesen Neubau zu verhindern ist eines unserer Ziele. Innerhalb von 6 Wochen müssen sämtliche Einwendungen und Bedenken vorgebracht werden, um klageberechtigt zu sein. Nach dem Einbringen der Stellungnahmen und Einwendungen gibt es einen Erörterungstermin mit dem Vorhabenträger Tennet. Es folgt der Planfeststellungsbeschluss, was gleichzeitig als Baugenehmigung zu betrachten wäre.

 

 

 

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie die Beauftragung des Rechtsanwaltes Herrn Baumann gegen den Ostbayernring im Kreistag befürworten. Da Herr Baumann ja bereits als Rechtsbeistand die Stadt Schwandorf gegen den Ostbayernring vertritt, bietet es sich an, ihm auch für unsere Region das Mandat auszusprechen.

 

Dass der neue Ostbayernring nicht ausschließlich der Versorgung der Region dienen soll haben wir ja bereits bei der Kreistagsitzung mit Argumenten darlegen können. Selbst der Bundesverband der Energie weist darauf hin, dass mehr als 90 Prozent der Erneuerbaren Energien auf der regionalen und lokalen Netzebene eingespeist werden. Sie brauchen keine Übertragungsleitung auf Höchstspannungsebene, zu der der neue Ostbayernring gehört.

 

 

 

Die neuesten Ergebnisse des Netzgipfels vom 20.09.2018 (siehe Anhang) belegen, dass zukünftig noch mehr Leitungen ohne entsprechende Genehmigungsverfahren den bestehenden hinzugefügt werden können und wir uns daher jetzt umso vehementer gegen die aktuellen Ausbaupläne zur Wehr setzen müssen.

 

Es geht um unsere Region.

 

 

 

Dafür sollten wir nicht unsere Heimat opfern. Denken wir an unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Nutzen wir gemeinsam die Chance, dieses strittige Szenario, mit RA Wolfgang Baumann, einem der renommiertesten Umweltanwälte überhaupt, abzuwenden.

 

 

 

DANKE für Ihr Verständnis.

 

 

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

BI Brand e.V.                        BI Fichtelgebirge                       Initiative „Seußen wehrt sich“

 


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Pressemitteilung zur Sondersitzung des Kreistags zum Thema Stromtrassen
PM Stromtrassen 03102018.pdf
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Herrn Landrat

 

Dr. Karl Döhler

 

Landratsamt Wunsiedel                                       

 

Jean-Paul-Str. 9

 

 

 

95632 Wunsiedel

 

 

 

Sehr geehrter Herr Landrat,

 

wir unten aufgeführten Kreistagsmitglieder beantragen zeitnah die Durchführung einer außerordentlichen Sitzung des Kreistages, die den Bürgerinitiativen Seußen, Brand und Fichtelgebirge die Möglichkeit geben soll, den Kreistag über ihre Auffassung zur Notwendigkeit des sogenannten Süd-Ost-Links und der Kapazitätserweiterung des bereits bestehenden Ostbayernrings zu informieren. In der Sitzung soll gleichzeitig der per Kreistagsbeschluss beauftragte Fachanwalt Baumann über den Stand des Verfahrens aus seiner Sicht Auskunft geben. Der Termin ist mit den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag abzustimmen.

 

 

 

Begründung:

 

Zur Notwendigkeit und zu den Stromkapazitäten der oben genannten Stromtrassen durch unseren Landkreis sind in den Medien sehr unterschiedliche Informationen abgebildet worden. Wir vertreten die Auffassung, dass die Bürgerinitiativen unseres Landkreises durch ihre Recherche und Vernetzung mit anderen Bürgerinitiativen entlang der derzeit von TenneT TSO GmbH skizzierten möglichen Trassenverläufe sehr gut informiert sind. Die Sondersitzung soll den Kreisräten die Möglichkeit bieten, sich über dieses Wissen zu informieren und gleichzeitig erstmalig einen Sachstand vom beauftragten Fachanwalt zu erhalten.

 

 

 

Wunsiedel, 22.09.2018.

 


Der Netzausbau-Konflikt und die Bürgerinitiativen

"Politik muss mehr auf den Bürger zugehen"

 

https://www.frankenpost.de/region/fichtelgebirge/fichtelgebirge/art654373,6405485     

 


 Neue Studie wird vorgestellt

 

Marktredwitz, 24.10.2018. Am 26.11.2018 um 17:00 wird die von vielen Kreisräten aus allen Fraktionen beantragte Sondersitzung zu den Stromtrassen stattfinden. Die Initiative für diesen Antrag ging von Dr. Klaus von Stetten (FW) und Brigitte Artmann (Grüne) aus. Den Bürgerinitiativen soll Gelegenheit gegeben werden, ihr Wissen mit den Kreisräten zu teilen. Der Würzburger Rechtsanwalt Wolfgang Baumann, bekannt von der WAA Wackersdorf, wird den Kreistag über den Stand des Planungsverfahrens informieren. 

 

Bereits am kommenden Dienstag gibt es Gelegenheit eine Studie über den Netzausbau-Konflikt und die darin involvierten Bürgerinitiativen kennenzulernen.

 

Anfang dieses Jahres hat Dr. Mario Neukirch (Institut für Sozialwissenschaften, Universität Stuttgart) u.a. die gegen den Südost-Link engagierten Bürgerinitiativen Fichtelgebirge, Brand und Seussen sowie das Aktionsbündnis gegen den Südost-Link besucht. 

 

Am 30.10.2018 um 19:00 wird Dr. Neukirch nun im Hotel Meisterbär in Marktredwitz* über seine bisherige Arbeit zum Netzausbau-Konflikt berichten und die Ergebnisse seiner Studie vorstellen. 

 

Die Bürgerinitiativen und Interessierte können mit dem Autor diskutieren. Dr. Neukirch ist auch sehr interessiert daran zu erfahren wie die aktuellen Wahlergebnisse in Bayern eingeschätzt werden. U.a. soll darüber diskutiert werden, wie die Freien Wähler, die bisher die Forderungen der Protestbewegung die Stromtrassen zu stoppen recht klar unterstützt haben, dies in den Koalitionsverhandlungen mit der CSU umzusetzen gedenken. 

 

*(Im Raubrittersaal, Aufzug ist vorhanden)

 

Moderation: Brigitte Artmann, Grüne Fichtelgebirge 

 

Veranstalter: BI Fichtelgebirge sagt NEIN zur Monstertrasse

 

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Ankündigung der Veranstaltung in der Frankenpost:

 

Wunsiedel: "Der Protest kann durchaus erfolgreich sein" | Frankenpost

 

 

 

https://www.frankenpost.de/region/fichtelgebirge/fichtelgebirge/art654373,6397728

 

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POLITICO und die Stromtrassen 

 

Marktredwitz, 22.10.2018. Einen sehr interessanten Artikel mit einem Überblick über europäische Stromtrassengegner und Befürworter gibt es bei Politico in englischer Sprache. Politico ist das in politischen Kreisen in Washington meistgelesene Medium. Dies ist der europäische Ableger aus Brüssel. 

 

Im Artikel wird auch über Brigitte Artmann von der Aarhus Konvention Initiative und den Grünen Fichtelgebirge berichtet, und deren bevorstehende Klage gegen die, dem geltendem Völkerrecht der Aarhus Konvention widersprechenden Stromtrassenplanungen. Ihre Kritik richtet sich gegen diese unkorrekte Rechtslage, mit der Grundstücksbesitzer widerrechtlich enteignet werden, sowie gegen Braunkohle- und Atomkraftwerke, die in die Stromtrassen einspeisen, und die die Versorgung mit erneuerbarer Energie blockieren.

 

Going electric, but not in my backyard – POLITICO

 

 

 

https://www.politico.eu/article/going-electric-but-not-in-my-back-yard-germany-wind-coal-nuclear-power/

 

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Grüne Kreistagsfraktion lehnt Beitritt zum Bündnis Hamelner Erklärung ab
Marktredwitz,12.12.2017. Die Kreistagsfraktion der Grünen lehnt den Beitritt zum Verein „Bündnis Hamelner Erklärung e.V.“ mit dem Ziel der Gründung eines Unterausschusses „Südostlink“ entschieden ab.  Am kommenden Freitag soll der Kreistag in Wunsiedel darüber entscheiden. Laut einem Frankenpost-Artikel sagte der Hofer Landrat Bär, der Verein beschäftige sich "nicht mit dem Ob, sondern mit dem Wie". Er stelle „also nicht den Bau der Trassen infrage, sondern richtet seinen Blick auf die verträgliche Umsetzung für Mensch und Natur.“
„Dies widerspricht dem Beschluss des Kreistages Wunsiedel alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen um den Südostlink aus dem Landkreis Wunsiedel fern zu halten“ sagt Kreisrat Wilfried Kukla „Wir werden keinesfalls zustimmen“ ergänzt die Fraktionsvorsitzende Brigitte Artmann. Der Kreistag Wunsiedel solle die eingeplanten 10.000 Euro Steuergelder lieber mit dem Würzburger Fachanwalt für Verwaltungsrecht Wolfgang Baumann FÜR seine Bürger einsetzen anstatt mit dem Bündnis Hamelner Erklärung gegen sie. Baumann hat vor kurzem festgestellt, dass §15 Abs.3 des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) rechtswidrig ist (1). Das bedeutet, die kompletten Gleichstromtrassen-Planungen sind rechtswidrig. Grundstücksbesitzer würden vom Wunsiedler Landratsamt zu Unrecht enteignet werden.
Wolfgang Baumann ließ RWE das AKW Mülheim-Kärlich in Koblenz nach nur kurzer Laufzeit in einem der größten verwaltungsrechtlichen Prozesse Deutschlands wegen eines Planungsfehlers endgültig schließen. Er ist bekannt von der WAA und hatte den Landkreis im Mai bereits bei der Antragskonferenz in Weiden vertreten.


Viertes planungsbegleitende Forum von Tennet am 10.11.2017 in Hof

Breites Bündnis wird gegen Südostlink klagen

Weiden, Hof, Schwandorf.12.10.2017.

 

Die Grünen Fichtelgebirge, die Aarhus Konvention Initiative, die „BI Fichtelgebirge sagt Nein zur Monstertrasse“, die „BI Stiftland sagt Nein“, die „BI NEW/Weiden gegen die Monstertrasse“ sowie die Freien Wähler aus Neustadt/Waldnaab und Weiden haben Spenden für die Finanzierung einer Klage gegen den Südostlink am Ende des Planfeststellungsverfahrens gesammelt.

 

Betroffene Grundstücksbesitzer im Planungsabschnitt Hof/Schwandorf können unterstützt werden. Die Planungen werden widerrechtlich durchgeführt, da Deutschland gegen geltendes Völkerrecht der Umweltrechtskonvention (Aarhus Konvention) verstößt.

Ursprünglich war das gesammelte Geld gedacht für die Finanzierung von Rechtsanwalt Wolfgang Baumann aus Würzburg auf der Antragskonferenz in Weiden. Der noch vom Kampf um die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf bekannte Rechtsanwalt konnte aber an den Landkreis Wunsiedel vermittelt werden. In den kommenden Monaten wird die den Südostlink betreffende Bundesfachplanung mit einer Strategischen Umweltprüfung fortgesetzt werden.

Das Bündnis wird rechtzeitig einen Einwendungsentwurf zur Verfügung stellen. In einer Serie von Veranstaltungen, die der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglichen sind, wollte TenneT bereits jetzt im Oktober den von der Bundesnetzagentur festgelegten Trassenverlauf des Südostlinks den Kommunen und Bürgerinitiativen vorstellen. Diese Termine wurden nun in den November verschoben.

 

 

 

Die Bundesnetzagentur führt derzeit noch bis zum 16.10 2017 eine Konsultation zum Netzentwicklungsplan 2017-2030 durch. Eine Online-Einwendungsmöglichkeit gibt es bei www.stromautobahn.de/konsultation/

 

Presse Links

http://www.newslocker.com/de-de/region/bayern/sdostlink-bndnis-gegen-stromtrasse-sammelt-geld-fr-klagen/view/
https://www.otv.de/oberpfalz-initiativen-bereiten-klage-gegen-sued-ost-link-vor-296366/
http://www.euroherz.de/stromtrasse-suedostlink-breites-buendnis-von-hof-bis-weiden-will-klagen-4061758/

http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/buendnis-gegen-ostlink-stromtrasse-sammelt-geld-fuer-klagen-100.html

 

 

 

Absage von Tennet

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Vorankündigung eines Planungsbegleitendem Forum von Tennet

 

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Einspruch gegen Suedostlink

Oberpfalz unter Strom - Südostlink - Es ist soweit, jetzt wird's ernst!
Herr Seehofer! Ob Masten oder Kabel - Die Südostlink-Stromtrasse ist nicht akzeptabel!

Altenstadt: 09.05.2017. Der große Saal in der D`Wirtschaft in Altenstadt platzte aus allen Nähten, so viele Besucher hatten ihren Weg zur Veranstaltung gefunden, zu der die  Neustadt/Weidener Bürgerinitiative gegen die Trasse - für eine dezentrale Energiewende und die BI Stiftland sagt Nein eingeladen hatte. Es erinnerte an die alten Zeiten der WAA, zahlreiche Medienvertreter, darunter der BR, waren da.

Josef Langgärnter, der Sprecher der Bürgerinitiative, freute sich über den großen Zuspruch und erklärte mit einem anschaulichen Überblick die Hintergründe und Daten des Südostlinks und warum dieser absolut nicht notwendig ist und von den Bürgern zum Wohle der Investoren von TenneT teuer bezahlt werden muss.

 

Josef Langgärtner gab einen anschaulichen Überblick zu den Hintergründen und Daten des Südostlinks.

 

Er entlarvte das Windstrommärchen, weil laut NEP 2030 der Windstrom gerade zur Hälfte für die norddeutschen Bundesländer reiche und somit die Trassen gar nicht für Windstrom angedacht sein können. Ging auch auf die für die Bürger entstehenden Kosten ein. Die Schätzungen der Netzbetreiber würden im Moment mit ca. 36 Mrd. Euro liegen. Umgelegt auf 40 Jahre. und einer versprochenen Rendite von 6,91% würde alleine der Gewinn 50 Mrd. Euro ausmachen. Bei Gesamtkosten von 86 Mrd. Euro ergibt das eine Mehrbelastung von ca. 3000.-€ pro Haushalt in Deutschland würden sich so Mehrkosten und leitete dann gleich zum Thema und den Fragen, die sich für die Veranstaltung daraus ergeben über.

 

Sein besonderer Gruß galt Brigitte Artmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag Wunsiedel. "Brigitte Artmann steht uns als kompetente und erfahrene Ansprechpartnerin zu den rechtlichen Aspekten dieses Themas zur Seite.  Mit einem Antrag hat die grüne Kreistags-Fraktion erreicht, dass sich der Wunsiedler Landrat und 17 Bürgermeister von Rechtsanwalt Baumann, bekannt noch von der WAA, vertreten lassen." würdigte der BI-Sprecher ihre Unterstützung. Die Marktredwitzer Feuerwehrreferentin Artmann bedankte sich dann auch artig für die Einladung in die Oberpfalz in Anlehnung auf den Besuch der Altneihauser Feierwehrkappelln vor kurzem in Oberfranken bei der Marktredwitzer Wehr.

 

"Die Rechtslage auf der diese Stromtrassen geplant werden, ist grundsätzlich verkehrt, weil sie gegen Völkerrecht verstößt", sagte die Kreisrätin, "weil nur Grundstücksbesitzer und Kommunen klageberechtigt sind. Und das, obwohl die Bundesnetzagentur in ihren vorgelegten Unterlagen selbst darlegt, dass im Abstand von 2 km Umweltauswirkungen zu erwarten sein könnten.“

Rechtsanwalt Wolfgang Baumann ist vielen in der ostbayerischen Region noch ein Begriff als Anwalt der Gegner der Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes im Fall der Gemeinde Altrip am Rhein hat er die Novellierung des Umweltrechtsbehelfsgesetzes erreicht, das den Stromtrassen-Planungen zu Grunde liegt. Aber noch immer verstößt dieses Gesetz gegen Völkerrecht.

Nun sind noch die Stromtrassen-Gegner in Tirschenreuth und Neustadt/Waldnaab und der Stadt Weiden unversorgt. Das Geld zur Beauftragung eines Anwalts für die Antragskonferenz ist nahezu vollständig da. Allerdings stehen die Landkreise in der Pflicht, sich vor Ihre Bürger zu stellen. Wie man nun weiter machen wolle, müsse man heute entscheiden, verdeutlichte Artmann. Schnell wurde klar, dass die Freien Wähler in Neustadt/Waldnaab und Weiden zusammen mit den Grünen ebenfalls Dringlichkeitsanträge einreichen werden.

 

„Die Lösung den Anwalt Wolfgang Baumann durch den Landkreis Wunsiedel zu beauftragen ist optimal, die Kollegen haben alles richtig gemacht“ so Artmann.

Alois Frank stellte einen Einwendungsentwurf vor, der reißenden Absatz fand. Man solle ihn an die Bundesnetzagentur schicken und auf der Antragskonferenz am 17.5. in Weiden abgeben. Aber vor allem solle man ihn an Horst Seehofer schicken, denn der könne diese Trasse noch verhindern: "Es besteht zwar keine Klagemöglichkeit für alle, aber jeder kann eine Einwendung abgeben und zur Antragskonferenz kommen. Eine Mustervorlage finde man bei der BI newgegendietrasse.de (http://newgegendietrasse.de/?p=206)", erklärt er.

Weiter moniert er, wieso der Bevölkerung, insbesondere den von der Trasse betroffenen Bürgern die Netzbedarfe nicht offengelegt werden und gibt zu Bedenken, dass mit einem weiteren Ausbau der Trasse auf einen 100m breiten Korridor zu rechnen sei.

D
em Vorschlag eine Beteiligungsgemeinschaft zu gründen wird begeistert gefolgt. Man verbündet sich zur Finanzierung eines Rechtsbeistandes, aber auch, um Grundstückseigentümer, die klagen wollen nicht alleine zu lassen, sondern solidarisch beizusstehen. Eine Liste wurde weitergereicht und bringt zahlreiche Eintragungen, somit war die Beteiligungsgemeinschaft Südostlink gegründet.

Spontan legten die Besucher  den immensen Betrag von 750 Euro in
den Hut, der durch die Reihen ging. Hilde Lindner-Hausner erklärt: "Wir sind sehr bewegt von diesem deutlichen Zeichen der Solidarität und diesem Auftrag. Das Geld kommt in den Topf der "Beteiligungsgemeinschaft Südostlink" zu den bereits erbrachten Spenden dazu. Es findet Verwendung für einen Rechtsbeistand bei der Antragskonferenz, wenn das Erfordernis besteht, weil Landkreis und Stadt dies nicht übernehmen und falls die Möglichkeit besteht auf die Schnelle noch einen eigenen Anwalt zu beauftragen, andernfalls wird es für die Unterstützung möglicher Kläger unter den betroffenen Grundstückseigentümern verwendet werden."


Die Botschaft der Südostlink
-Gegner an die Politik formuliert Hilde Lindner-Hausner von der BI gegen atomare Anlagen mit einem Spruch, den sie speziell an Herrn Ministerpräsidenten Seehofer richtet: Ob Masten oder Kabel - Die Südostlink-Stromtrasse ist nicht akzeptabel!

"Herr Seehofer tat kund, die Monstertrassen verhindert zu haben, er meinte damit die Masten, doch auch eine Kabeltrasse ist eine Monstertrasse, die das Land durchschneidet. Herr Seehofer, ändern Sie Ihre Meinung - stoppen Sie den Südostlink! Es geht uns nicht um den Anblick, sondern um das Vorhaben selber. Die Planung ist rechtlich unkorrekt, der Bedarf nicht verlässlich ermittelt, die dezentrale Energiewende wird torpediert und zentrale Enegieversorgung mit Kohle- Atom- Großkraftwerken gefördert. Das alles wollen wir nicht ", erklärt sie, und bekräftigt: "Wenn wir - die Stromkunden und Steuerzahler -  das schon alles bezahlen müssen, dann wollen wir, dass die Energieversorgung auf einen guten zukunftsträchtigen Weg gebracht wird. Fehlinvestitionen können wir uns nicht leisten und wir müssen selber für unser Anliegen  eintreten. Auf die Unterstützung durch Landrat und Bürgermeister würden wir uns gern verlassenund werden drauf bestehn.  Ich rufe deshalb auf, zur Antragskonferenz am 17. Mai in der Weidener Max-Reger-Halle zu kommen."

Josef Langgärtner schloss die Versammlung mit den Worten "Am Montag ist der Südostlink auf der Tagesordnung des Weidener Stadtrats, Anträge an den Neustädter Kreistag sind angekündigt, lasst uns das aufmerksam verfolgen."  und rief zur zahlreichen Teilnahme an der Demonstration am 17. Mai um 10 Uhr vor der Max-Reger-Halle anlässlich der Antragskonferenz  auf.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde lebhaft weiterdiskutiert, Kontakte wurden geknüpft.
Die ausgelegten Einwendungsvorlagen fanden große Nachfrage.


Landrat soll Ex-WAA-Anwalt gegen die Stromtrassen einsetzen

Marktredwitz, 06. April 2017.

Kreisrätin Brigitte Artmann aus Wunsiedel war gestern wegen den HGÜ-Trassen bei Rechtsanwalt Wolfgang Baumann in Würzburg. Er ist vielen in der ostbayerischen Region noch ein Begriff als Anwalt der Gegner der Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Er war auch der Anwalt, der RWE zwang, das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich in Koblenz wegen Verfahrensfehler kurz nach Inbetriebnahme für immer zu schließen. Wolfgang Baumann hat mit dem Altrip-Urteil vor dem Europäischen Gerichtshof die derzeitige Novellierung  des UmwRG erstritten. Dieses Gesetz ist für die Stromtrassen relevant. Die Bayerische Staatszeitung berichtete.*
„Herrn Baumann`s Aussagen betreffend der Rechtslage der HGÜ-Trassen sind nachvollziehbar, machen Sinn und sollten vom Landratsamt Wunsiedel genutzt werden, den Kreistagsbeschluss zu vollziehen, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, die HGÜ aus dem Landkreis Wunsiedel fern zu halten“ sagt Kreisrätin Artmann. Für die Fraktion der Grünen im Kreistag Wunsiedel hat sie deshalb beantragt,  Wolfgang Baumann durch das Landratsamt zu beauftragen, die Trassen aufzuhalten.

* http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/wirtschaft/detailansicht-wirtschaft/artikel/fehlende-novelle-kostet-womoeglich-millionen.html

Brigitte Artmann    Kreisrätin/Kreisvorsitzende  BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN    KV Wunsiedel


Tennet in Thiersheim Oktober 2016

26.10.2016 Frankenpost:

Marktredwitz gegen stadtnahe Trasse

22.10.2016 ONETZ Der neue Tag

Längster Schwarzbau Deutschlands

21.10.2016 ONETZ Der neue Tag

Ohne Trasse keine Wende - Kohle ohne Ende

21.09.2016 ONETZ  Der neue Tag

 

18.08.2016 ONETZ Der neue Tag

Stromtrassen wären Schwarzbau

01.08.2016 ONETZ Der neue Tag

Angst vor der Stromtrasse

12.07.2016 ONETZ Der neue Tag

SüdOstLink „kritisch begleiten

22.05.2016 ONETZ Der neue Tag

 

27.04.2015 ONETZ Der neue Tag

Staatlicher Schwarzbau