ANTRAGSKONFERENZ 11.02.2020 IN SELB

 

Antragskonferenz Südost-Link, Planfeststellungsverfahren, Planungsabschnitt  C1 ( Hof bis Korbersdorf b. Marktredwitz)

Wichtig: Man muss sich anmelden.

 

 


Weitere Informationen finden Sie unter www.netzausbau.de/vorhaben5.
Der Einlass öffnet jeweils 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

95100 Selb
Roland Dorschner Halle
Sedanstraße 69
beginnt.
11. Februar 2020 9.00 Uhr

 

www.netzausbau.de/leitungsvorhaben/bbplg/05/C1/de.html?cms_vhTab=2

 

 

 

Die BI Brand hat zur Demo vor der Roland-Dorschner Halle um 8:00 Uhr aufgerufen.

 

GRÜNE: Landkreis muss gegen Bundesfachplanung Südost-Link klagen

GRÜNE fordern Einwohner auf, Quellen im Trassenverlauf dem Landratsamt zu melden

 

Auf meinen Wunsch hin fand am 18. Dezember 2019 im Landratsamt ein Treffen wegen den Stromtrassen statt. Mein Grund war, allen Beteiligten klar zu machen, dass das Ende der Bundesfachplanung des Südost-Links ansteht und die geplante Klage von der Kanzlei Baumann in circa sechs Wochen eingereicht sein muss. Die Realität an diesem Tag zeigte, es war ein sehr gutes Timing. Die Bundesnetzagentur stellte zeitgleich den Trassenkorridor über die Glashütte und den Ruhberg bei Marktredwitz vor, mit dem sie in die Planfeststellung geht. 

 

Eine Klage vor dem Bundesverwaltungsgericht hat zumindest aufschiebende Wirkung. Deshalb muss der Landkreis jetzt 

Klage gegen die Bundesfachplanung erheben.

Sollte diese Klage keinen Erfolg haben, bleibt immer noch eine weitere Klage gegen das Planfeststellungsverfahren. 

 

Ich habe die Stadt Marktredwitz immer davor gewarnt, dass sowohl TenneT als auch die Bundesnetzagentur jede Lücke nutzen werden um den Südost-Link zu bauen. Es hätte Sinn gemacht, wenn die Stadt nach Wegen gesucht hätte, die Lücke zwischen Wölsauhammer und Brand, bzw. zwischen Neuhaag und dem Aussiedlerhof bei Brand planerisch rechtzeitig zu schließen.

 

Jetzt steht zu befürchten, dass die Bundesnetzagentur argumentieren wird, wenn die Stadt Marktredwitz im geplanten Baugebiet an der Wuttigmühlstrasse Wohnhäuser so nahe an das Biotop des Ödweissenbaches und des Wuttigmühlkanals heran bauen kann - wo sogar zwei Schwarzstörche nach Nahrung suchen und Haselmäuse wohnen - und die Untere Naturschutzbehörde dort keine Einwände erhebt im Landschaftsschutzgebiet eine Zufahrtsstraße zu bauen und damit von den verschiedensten Vogelarten intensiv genutztes Gebüsch ohne jede Sensibilität entfernen lässt, dann kann man auch den Südost-Link auf der jetzt gewählten Trasse mitten durch die Wohngebiete von Neu-Haag, Wölsauhammer und Brand bauen. Man liefert damit selbst das Argument den Südost-Link weiter durch hochsensibles Gebiet wie die Glashütte und den Ruhberg mit einer katastrophalen Schneisse quer durch das Landschaftsschutzgebiet zu schlagen, in dem sich seltene Flora in Laubwald auf Basalt findet. Am Naturschutzgebiet Ruhberg selbst zieht man den Graben  ja knapp vorbei. Um dieser Argumentation jede Grundlage zu nehmen, sollten die Stadt Marktredwitz und die Untere Naturschutzbehörde dringend Abstand von ihren Planungen zum Neubaugebiet Wuttigmühlstrasse nehmen.

 

Die Quellen im Quellgebiet bei Seussen haben die dort ursprünglich geplante Trasse des Südost-Links zu Fall gebracht. Deshalb jetzt mein Aufruf an die Bewohner der Glashütte, der Haingrün, von Wölsauhammer und Brand West: 

Wenn Ihnen Quellen im Bereich der Glashütte und der Haingrün bekannt sind, oder im Bereich Ruhberg, egal ob sie gefasst sind oder nicht, bitte melden Sie diese Quellen Herrn Tobias Köhler vom Landratsamt Wunsiedel und der Stadt Marktredwitz. Melden Sie bitte auch Sichtungen von Haselmäusen oder anderen seltenen Tieren. Ebenso Standorte von seltenen Pflanzen. 

Dies gilt natürlich auch für den gesamten Trassenverlauf durch den Landkreis Wunsiedel.

Bereits am 9. Januar 2020 kann die Bevölkerung von 15:00 bis 17:00 Uhr in der Stadthalle von Marktleuthen mit TenneT darüber diskutieren.

 

Wir alle können froh sein, dass mein Mann und ich gegen alle Widerstände zu Herrn Rechtsanwalt Baumann nach Würzburg gefahren sind und ihn durch Mehrheitsbeschluss im Kreistag an den Landkreis vermitteln konnten. Sonst hätten wir jetzt nicht einmal mehr die Hoffnung noch irgendetwas retten zu können. 

 

Ich wünsche Ihnen Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Mit herzlichen Grüßen,

Brigitte Artmann

Grüne Fichtelgebirge

Standortsuche für Atommüll-Endlager geht in die nächste Runde

Bürgerinitiative "Kein Endlager im Fichtelgebirge" lädt ein

Marktredwitz, 22.02.2018. Die Bürgerinitiative "Kein Endlager im Fichtelgebirge" lädt alle Interessierten ein, am 12. März 2018 um 19:30 in die Katakomben ins Hotel Meister Bär nach Marktredwitz zu kommen.

Am 12. März 2011 explodierten im japanischen AKW Fukushima Daiichi drei Reaktoren. Und in Deutschland geht in diesen Tagen die Standortsuche für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll  in die nächste Runde. Die Organisation .ausgestrahlt hat in den vergangenen Tagen viele Menschen an jedem potentiellen Endlagerstandort in Deutschland angeschrieben und aufgerufen Bürgerinitiativen zu gründen.

„Es ist wichtig, dass mögliche Betroffene sich frühzeitig informieren, um selber aktiv werden zu können, denn das vom Bundestag beschlossene Standortauswahlverfahren berücksichtigt weder ausreichend wissenschaftliche Kriterien, noch bietet es genügend Raum für Mitbestimmung durch die Bürgerinnen und Bürger“ heißt es in diesem Schreiben. Und weiter „17.000 Tonnen hochradioaktiver Müll müssen für mindestens eine Million Jahre möglichst sicher gelagert werden. Die von Politikern propagierte „weiße Landkarte“, die als Symbol für eine ergebnisoffene Suche stehen soll, hatte von vornherein Flecken. Es kommen nur Gebiete infrage, die über Vorkommen von  Salz-, Ton-, oder kristallinem Gestein (etwa Granit) verfügen, so ist es im Gesetz festgelegt.“  .ausgestrahlt hat anhand geologischer Studien der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) eine Deutschlandkarte erstellt, in der die entsprechenden Gesteinsvorkommen verzeichnet sind. Der Landkreis Wunsiedel liegt in einer solchen Region. Wichtig: Der Landkreis Wunsiedel ist noch nicht von offizieller Seite ausgewählt; er kommt jedoch aufgrund seiner geologischen Voraussetzungen potenziell für das Standortauswahlverfahren infrage.

Die Bürgerinitiative "Kein Endlager im Fichtelgebirge" war bei früheren Suchverfahren bereits aktiv und wird nun wieder reaktiviert. Ihr Kommen zugesagt haben bereits die BI STOPPT TEMELIN, die Grünen im Fichtelgebirge, die Aarhus Konvention Initiative, Jörg Hacker vom Fichtelgebirgsverein sowie Heike Bock von der BI Fichtelgebirge sagt Nein zur Monstertrasse.

30.11.2016 19:30 Uhr Hotel Meister Bär Marktredwitz Nebenzimmer - BI Mitglieder Treffen

 

Antragskonferenz Vorhaben 5 (Abschnitt C) in Weiden
Beginn 17.05.2017 11:00 Uhr
Ende 18.05.2017

 

Antragskonferenz Vorhaben 5 (Abschnitt C) in Hof