Der Naturpark Fichtelgebirge ist bedroht durch die Ausbaupläne der Übertragungsnetzbetreiber. Eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ), wegen der gigantischen Ausmaße als "Monstertrasse" bezeichnet, soll teilweise dicht an der Wohnbebauung errichtet werden. Waldgebiete würden durch eine 100m Breite Schneisse zerschnitten. Die "Stromautobahn" dient hierbei nicht der Versorgung in der Region, sondern in erster Linie dem internationalen Stromhandel. Sie dient auch nicht, wie häufig vorgeschoben, dem Transport Erneuerbarer Energien, sondern wird in erster Linie Braunkohle- und Atomstrom übertragen.

Die Bürgerinitiative "Fichtelgebirge sagt NEIN" setzt sich aktiv ein gegen diese Planungen, die nicht nur unsere Natur zerstören, sondern auch einer nachhaltigen Energiewende entgegenwirken.

Was wir fordern:

1. Keine unnötige Gleichstrompassage Süd-Ost                                                      2. Neufassung des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG) und des     Bundesbedarfsplangesetzes (BBPlG) (entsprechend internationaler und europäischer Gesetze)                                                                                                    3. Dezentrale Lösung der Energiewende                                                                  4. Unabhängige Überprüfung der Notwendigkeit der Trasse                             5. Mehr Transparenz der Politik bei Projekten der Energiewende

Neu und wichtig !

Planfeststellungsverfahren Ostbayernring

 

 

 

Marktredwitz, den 27.12.2018. Demnächst wird das Planfeststellungsverfahren Ostbayernring auch im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge beginnen. Die Unterlagen dazu wird man hier bei der Regierung von Oberfranken finden: https://www.regierung.oberfranken.bayern.de/umwelt/energie/planfeststellung/obr/abschnitt_bn/index.php

 

 

 

Zur Vorbereitung finden Sie hier einen Einwendungstextentwurf. Bitte beachten Sie: Die rechtlichen Ausführungen der Regierung von Oberfranken sind zu beachten. Der Text muss mit persönlichen Ausführungen ergänzt werden, da gleichartige Einwendungen nicht akzeptiert werden. Persönlich Betroffene und Grundstücksbesitzer sollten dringend darüber nachdenken, ihre Rechtsschutzversicherung und eine Rechtsanwaltskanzlei zu kontaktieren.

 

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